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Maler-Radierer der Düsseldorfer Landschaftsschule. Von Johann Wilhelm Schirmer bis Henriette Schmidt-Bonn

15.03.2026 – 15:00 Uhr

Vortrag von Marcell Perse

Unter den Düsseldorfer Landschaftern waren einige Doppeltalente, die sich nicht nur als Maler, sondern auch als Radierer einen Namen gemacht haben. Am Anfang steht Johann Wilhelm Schirmer mit seinen „Erdlebenbildern“, die er häufig selbst wieder für Übermalungen nutzte. Die komplexe Umsetzung farbiger Gemälde in die „schwarze Kunst“ der Radierung faszinierte aber auch andere Künstler und Ende des 19. Jahrhunderts auch Künstlerinnen, die die grafischen Elemente im Landschaftsfach zu ausdrucksstarken Bildfindungen nutzten. Der Vortrag führt mit Beispielen von Entwürfen, Korrekturabzügen und Probedrucken in den Schaffensprozess und die Entwicklung der gedruckten Düsseldorfer Landschaftsmalerei ein.

Marcell Perse studierte Archäologie in Verbindung mit Geschichte und Kunstgeschichte in Köln, Marburg und Bonn. Ab 1985 war er als Archäologe in Jülich tätig, übernahm 1992 die Leitung des dortigen Stadtgeschichtlichen Museums und ist seit 1998 Leiter des Museums Zitadelle Jülich. Mit Schirmer und der Düsseldorfer Malerschule beschäftigt Perse sich seit der retrospektiven Ausstellung „Natur im Blick“, die vor 25 Jahren im Museum Zitadelle Jülich stattfand.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung bis zum 12.03.2026 unter info@axe-stiftung.de oder 0228 – 24 12 18.

Veranstaltungsort:
Hasenberghof der Dr. Axe-Stiftung
Gerichtsstraße 12, 53949 Kronenburg / Dahlem (Anfahrt)

Abb.: Johann Wilhelm Schirmer, Die große italienische Landschaft, 1841/42, Radierung, 43,0 × 54,2 cm, Bonn Dr. Axe-Stiftung