Hier finden Sie eine Liste unserer bisher veröffentlichten Ausstellungskataloge. Erwerben können Sie diese über den Buchhandel oder vor Ort während der Öffnungszeiten in unserem Kunstkabinett in Kronenburg/Eifel.
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Landschaften
von Andreas Achenbach bis Fritz von Wille
Ideal und Wirklichkeit
Katalog anlässlich der Ausstellung im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel, 2011
Die Landschaftsmalerei wurde im 19. Jahrhundert zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten Gattungen der Kunst. Die Düsseldorfer Malerschule hatte daran einen herausragenden Anteil. In ihren Bildern spiegelt sich anschaulich die Entwicklung der Malerei von der Romantik über den Realismus bis zum Impressionismus. Die Eröffnungsausstellung des Kunstkabinetts der Dr. Axe-Stiftung zeigt aus eigenem Bestand rund 90 Gemälde von mehr als 40 Künstlern, unter denen Maler wie Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer, die Brüder Andreas und Oswald Achenbach, Eugène Dücker, Max Clarenbach, Walter Ophey und Fritz von Wille mit wichtigen, teils noch wenig bekannten Werken vertreten sind. Der begleitende Katalog stellt nach einführenden Kapiteln zur Düsseldorfer Malerschule die Werke und ihre Künstler in Wort und Bild ausführlich vor.

Lebensbilder
Genremalerei der Düsseldorfer Malerschule
Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel | 28.4.–21.10.2012
Aus dem eigenen Bestand stellt die Sammlung der Dr. Axe-Stiftung etwa 90 Genrebilder der Düsseldorfer Malerschule vor. Die Genremalerei nahm einen festen Platz im Lehrbetrieb der Düsseldorfer Kunstakademie im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein. Ihre wichtigsten Vertreter werden in der Ausstellung und dem begleitenden Katalog mit bemerkenswerten und zum Teil noch nie öffentlich gezeigten Werken präsentiert. Ob Bauern und Seeleute bei der Arbeit, fröhliche Weintrinker, fromme Kirchgänger, wilde Schulkinder oder ehrenwerte Kleinbürger in ihren Wohnstuben – mit scharfem Blick schildern die Künstler teils wohlwollend moralisierend, teils ironisch unterhaltsam Begebenheiten aus dem Leben im bürgerlichen Zeitalter.

Winterbilder
der Düsseldorfer Malerschule
Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung Kronenburg/Eifel, 17.11.2012 bis 7.4.2013
Der Wandel der Natur im Ablauf des Jahres war für die Landschaftsmaler von Beginn an von großem Interesse. Dabei stellte die Darstellung der kalten Jahreszeit eine besondere Herausforderung dar, denn unter den Farben des Winters dominieren vor allem Blaugrau- und Weißtöne. Aus dem eigenen Bestand stellen die Sammlung der Dr. Axe-Stiftung und der begleitende Katalog etwa 45 Winterlandschaften der Düsseldorfer Malerschule vor. Künstler wie Max Clarenbach und Gustav Lange, Carl Hilgers und Carl Hübner, Olof Jernberg, Helmuth Liesegang, Walter Ophey, Christian Sell d. J. und Fritz von Wille sind mit bemerkenswerten und zum Teil noch nie öffentlich präsentierten Werken vertreten.

Blick auf die Sammlung
Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel | 27.4.2013 bis 21.4.2014
Nach Ausstellungen zu einzelnen Themen und Gattungen der Düsseldorfer Malerschule wird mit diesem Katalog ein erster Überblick über die Sammlung der Dr. Axe-Stiftung gegeben. In einer Auswahl von rund 135 Bildern spiegelt sich die Breite und Vielfalt der Düsseldorfer Malerei von den Anfängen in der Spätromantik bis zur Freilichtmalerei um die Jahrhundertwende. Die Spanne reicht u. a. von C. F. Sohn und E. Bendemann über C. F. Lessing und J. W. Schirmer, Chr. Köhler und E. Leutze bis zu E. von Gebhardt, E. Dücker und M. Clarenbach. Neben der Historien-, Genre- und Landschaftsmalerei fügen sich Porträts und Stillleben ins Bild.

Mensch und Meer
Ausstellungskatalog Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel 10. Mai 2014 bis 30. April 2015
Im 19. Jahrhundert entdeckten die Künstler der Düsseldorfer Malerschule die Motivwelt an der Nord- und Ostsee für ihre Malerei. Von J. W. Schirmer und A. Achenbach bis E. Dücker und M. Clarenbach gingen nahezu alle Landschaftsmaler aus dem Rheinland an die Küsten Norddeutschlands und der Niederlande. Den Landschaftern schlossen sich auch Figurenmaler wie R. Jordan, H. Ritter, O. Kirberg und andere an, die das alltägliche Leben der Fischer und Seeleute in ihren Bildern festhielten. Der vorliegende Katalog präsentiert etwa 80 Gemälde aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung. Sie zeigen die Entwicklung des Themas „Mensch und Meer“ von der Spätromantik zum Impressionismus auf.

Carl Gehrts (1853 – 1898)
und die Düsseldorfer Malerschule
Ausstellung Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel: 29.04.2015 – 25.10.2015
Das Hauptwerk des Malers und Graphikers Carl Gehrts (1853–1898) waren die Fresken im Treppenhaus der ehemaligen Düsseldorfer Kunsthalle. Von 1882 bis 1897 sollte der heute nahezu vergessene Maler an dem anspruchsvollen Bildprogramm arbeiten, das die Kunst im Wandel von der Antike bis in die Neuzeit zum Thema hatte. Die Kunsthalle wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den 1960er Jahren durch einen Neubau ersetzt. Die einst gefeierten Fresken von Carl Gehrts gingen in der Nachkriegszeit verloren.
Die Geschichte der Kunsthalle und die Treppenhausdekoration, zu der die Sammlung der Dr. Axe-Stiftung einen 21-teiligen Gemäldezyklus besitzt, stehen im Mittelpunkt dieser Publikation. Auch wird Carl Gehrts anhand exemplarischer Bildbeispiele im Kontext seiner Freunde und Künstlerkollegen der Düsseldorfer Malerschule im späten 19. Jahrhundert vorgestellt.

Die Eifel im Bild
Düsseldorfer Malerschule
Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel, 11. Juni 2016 bis 11. Juni 2017
„Ich verstehe nicht warum die Leute immer so weit fortgehen um Studien zu malen, hätte ich Zeit und Geld so würde ich zuerst ganz Deutschland gründlich bereisen, wo noch viele interessante und unbekannte Gegenden sind.“ Diese Worte sind von Carl Friedrich Lessing (1808–1880) überliefert, der seine erste Reise in die Eifel 1827 unternahm. Den Spuren von Lessing und anderen Künstlern der Düsseldorfer Malerschule folgend, macht die Dr. Axe-Stiftung in der Ausstellung „Die Eifel im Bild“ erstmals Standort und Region ihres Kunstkabinetts selbst zum Thema einer Präsentation. Denn es waren allen voran die Düsseldorfer Landschaftsmaler im 19. Jahrhundert, die die Motivwelt der Eifel entdeckten. Dass „Preußisch Sibirien“ weit mehr zu bieten hat als „Ginstergold“ und „Blaue Blume“, zeigen mehr als 70 Werke von 29 Künstlern. Landschaftsmaler wie Johann Wilhelm Schirmer, Carl Friedrich Lessing, Caspar Scheuren und Johann Adolf Lasinsky sind in der Ausstellung ebenso mit Bildern vertreten wie Andreas Achenbach, Wilhelm Degode, Eugen Dücker, Hans Richard von Volkmann und Fritz von Wille. Die Begleitpublikation stellt Künstler und Werke anhand von sieben Aufsätzen und einem umfangreichen Katalogteil detailliert in Wort und Bild vor.

Wege in die Moderne
Die Künstler des Sankt Lucas-Clubs in Düsseldorf
Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel, 10. Juni 2018 bis 09. Juni 2019
1895 wurde in der Zeitschrift „Kunstchronik“ von einem „kleinen, vornehmen Künstlerclub“ in Düsseldorf berichtet, der „tüchtige, frische, moderne Talente“ hervorgebracht habe. Gemeint war der Künstler-Club Sankt Lucas, dessen Statuten im Jahr 1892 zehn junge Künstler mit dem Ziel unterzeichnet hatten, Anregungen auszutauschen und Ausstellungen zu veranstalten. Auch wurden gemeinsam bestückte Grafikmappen herausgegeben, um der Künstlergrafik neue Impulse zu geben. Die Gruppe zählt zu den frühesten Vertretern der sezessionistischen Bewegung. Ihre Gründungsmitglieder waren u. a. die Brüder Arthur und Eugen Kampf, Gerhard Janssen, Heinrich Hermanns, Olof Jernberg und Helmuth Liesegang. Die Ausstellung zeigt etwa 50 ausgewählte Gemälde aus dem
Bestand der Dr. Axe-Stiftung. Auch werden erstmals die vier druckgrafischen Mappen präsentiert, die die Mitglieder des Clubs zwischen 1892 und 1900 herausgegeben haben. Der Katalog zur Ausstellung enthält Beiträge von Henrike Junge-Gent, Christiane Pickartz, Anke Repp-Eckert, Nicole Roth, Andreas Schroyen, Silke Tofahrn und Anna Vössing.

Die Künstlerfamilie von Wille
Von Weimar ins Rheinland
Ausstellung im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel 2020/21
Die stimmungsvollen Gemälde, die Fritz von Wille (1860–1941) seit dem späten 19. Jahrhundert von der abwechslungsreichen Eifellandschaft mit ihren Maaren und Vulkanbergen, Schlössern und Burgdörfern malte, sind in der Kunstwelt bestens bekannt.
Fritz von Wille stellte auf internationalen Ausstellungen aus, und nicht nur Kaiser Wilhelm II. und viele private Kunstliebhaber, sondern auch renommierte Museen in Berlin, Bonn, Köln, Krefeld und anderen Orten erwarben seine Bilder. Kaum beachtet wurde bislang, dass Fritz von Wille der Sohn eines Künstlerehepaares gewesen ist: Sein Vater war der spätromantische Landschaftsmaler August von Wille (1828–1887), spezialisiert auf stimmungsvolle Mondscheinlandschaften, und seine Mutter die Tiermalerin Clara von Wille, geborene Böttcher (1837–1883). In dritter Generation setzte Otto von Wille (1901–1977) die künstlerische Familientradition fort.
Der vorliegende Katalog stellt drei Generationen der Künstlerfamilie von Wille anhand von etwa 70 Gemälden vor. Acht einführende Aufsätze beleuchten die Werke im Kontext ihrer Entstehungszeit zwischen Spätromantik, Naturalismus und Moderne.

Tierbilder der Düsseldorfer Malerschule
Ausstellung im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel vom 1. Okt. 2022 bis 1. Okt. 2023
Tierbilder erfreuten sich zu allen Zeiten beim Publikum großer Beliebtheit, und vor allem in der bürgerlichen Kunst des 19. Jahrhunderts waren sie äußerst populär.
Der zur gleichnamigen Ausstellung erscheinende Katalog stellt erstmals eine facettenreiche Auswahl von Tierbildern der Düsseldorfer Malerschule vor. Präsentiert werden unterschiedliche Motivgruppen wie Pferde in der Militär- und Schlachtenmalerei, Nutztiere im Arbeitsleben der Landbevölkerung, Wildtiere in Landschaften und Jagdbildern, Geflügelhöfe und Ententeiche sowie Porträts von Pferden und Hunden. Die Grenzen zwischen Historienbildern, Landschaften, Genreszenen und der reinen Tiermalerei sind oft fließend.
Herausragende Tiermaler der Düsseldorfer Malerschule, wie die Brüder Carl Friedrich und Johannes Christian Deiker, August Deusser, Julius Paul Junghanns, Carl Jutz d. Ä., Emil Volkers, Clara von Wille u. a., werden vorgestellt und ihre Werke im Kontext der Zeit verortet. Zudem sind namhafte Landschafts- und Genremaler, wie Gregor von Bochmann, Albert Flamm, German Grobe, Heinrich Petersen-Angeln oder auch Hubert Salentin, mit bemerkenswerten Bildern vertreten, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Die Tiermalerei entwickelte sich in Düsseldorf relativ spät. Dass sie sich dann aber mit anderen Kunstzentren der Zeit durchaus messen konnte, dokumentiert der Katalog auf eindrucksvolle Weise.

Walther Ophey
Die Düsseldorfer Malerschule um 1900
Ausstellung im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung in Kronenburg/Eifel:
27. September 2024 bis 3. Oktober 2025
„1910 Italien! Drei überglückliche Monate, die Bilder werden ganz hell, die Farben aufgesogen vom Licht, Pinselstrich bei den wichtigen Bildern breit.“ Mit diesen Worten beschreibt Walter Ophey in seiner „Große[n] Autobiographie 1922/28“ jene Reise im Frühjahr 1910, die bis an die Amalfiküste führte und seinem künstlerischen Werk entscheidende Impulse gab.
Walter Ophey (1882–1930) wurde wie viele andere rheinländische Landschaftsmaler der Zeit an der Düsseldorfer Kunstakademie von Professor Eugène Dücker ausgebildet. In Ausstellungsgemeinschaften präsentierten die jungen Maler ihre individuellen Positionen und suchten den Austausch mit anderen nationalen und internationalen Kunstzentren.
Der Ausstellungskatalog widmet sich dem Frühwerk Walter Opheys und seiner Vernetzung innerhalb der Düsseldorfer Kunstszene im frühen 20. Jahrhundert. Ophey ist mit etwa 40 Gemälden, Zeichnungen und Grafiken vertreten, 40 weitere Gemälde von Theo Champion, Max Clarenbach, August Deusser, Eugène Dücker, Josef Kohlschein d. J., Wilhelm Schmurr und anderen dokumentieren das künstlerische Umfeld. Fast alle Werke gehören zum Sammlungsbestand der Dr. Axe-Stiftung.
